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Ultra-Läufer aus Litauen machte eine Nacht in St. Veit Station

Aidas Ardzijauskas läuft in 100 Tagen die rund 8000 Kilometer lange Strecke von Dakar (Senegal) nach Litauen. St. Veiter Rüsthaus wurde zur Herberge für den Berufsfeuerwehrmann umfunktioniert.

7985 Kilometer sind es von der senegalesischen Stadt Dakar in Afrika nach Vilnius (Litauen). Diese Strecke möchte der litauische Läufer Aidas Ardzijauskas in 100 Tagen bewältigen. Gestern lief der „Ultra-Läufer“ von Arnoldstein über Villach und Feldkirchen nach St. Veit. Der Berufsfeuerwehrmann bevorzugt es, in Rüsthäusern von Feuerwehren zu übernachten. Der St. Veiter Feuerwehr-Kommandant Josef Kropiunig erklärte sich spontan bereit, seinen litauischen Feuerwehrkameraden zu empfangen und für eine Nacht eine Herberge im neuen St. Veiter Rüsthaus zu geben. Herzlich empfangen von den Kameraden der Feuerwehr konnten in Begleitung des litauischen Honorarkonsuls Ulrich Salburg und dessen Frau Jolanta rasch sprachliche Barrieren überwunden werden. Der Athlet besichtigte nicht nur das Rüsthaus und die Gerätschaften, sondern erzählte auch über seine Erlebnisse von der Laufstrecke. Der Litauer brach heute Morgen schon wieder auf, das nächste Übernachtungsziel ist Leoben.

Der Athlet bewältigte schon mehrere „Ultra-Läufe“ wie zum Beispiel 2014, wo er von New York nach Los Angeles lief und 5013 Kilometer bewältigte. Seit 83 Tagen ist er schon unterwegs, in 17 Tagen will er in Vilnius ankommen. Sein enormes Laufpensum lässt sich im Internet unter www.aidasardzijauskas.com minutengenau verfolgen.