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St. Veiter Wasserversorgung ist für ein Blackout gerüstet

Ankauf eines mobilen Notstromaggregates um 40.000 Euro.

Für das Wasserwerk in St. Veit wurde vor kurzem ein Notstromaggregat angeschafft. Dieses garantiert bei einem „Blackout“, also einem flächendeckenden Strom­ausfall, die Wasserversorgung in St. Veit.  „Sollte ein totaler Stromausfall in St. Veit sein, sind wir mit diesem Notstromaggregat in der Lage 95 Prozent der Bewohner in St. Veit mit Wasser zu versorgen“, so Erich Schöffmann, Leiter des Wasserwerkes St. Veit.  Das Notstromaggregat ist mobil und kann bei einem Ausfall zum Pumpwerk nach Kraindorf, zum Pumpwerk nach Glandorf und zum Hochbehälter in der Martin-Rom-Siedlung gebracht werden und dort die vorhandenen Pumpen für die Wasserbehälter mit Strom versorgen. Die Wasserbehälter dort haben eine Kapazität von 4.750 Kubikmeter.  St. Veit verbraucht am Tag zwischen 3.000 und 3.200 Kubikmeter Wasser.

Das 40.000 Euro teure Aggregat ist dieselbetrieben und kann mit einer Tankfüllung zwischen sechs und acht Stunden die jeweiligen Stellen mit Strom versorgen. Bisher verfügen in Kärnten nur die Stadtwerke Klagenfurt und die Stadt Villach über ein derartiges Aggregat. „Zwar hat die Feuerwehr auch ein Notstromaggregat, jedoch werden die Florianijünger in so einer Ausnahmesituation sicher andere Prioritäten setzen müssen“, erklärt Schöffmann. Gelagert wird das Notstromaggregat in einer Außenstelle des Wasserwerks, damit es bei einem Notfall immer schnell und unkompliziert zu erreichen ist.