Die Hinterbliebenen eines Verstorbenen können in St. Veit seit 2017 zwischen zwei Varianten wählen: Urnenstelen und Urnengräber. Zwölf Stelensockel mit zwölf Urnennischen und 32 Urnengrabstellen befinden sich derzeit am St. Veiter Friedhof. Dabei werden aufgelassene Grabflächen im Friedhofsareal zu dezentralen Urnenbestattungsflächen umfunktioniert. Bei den Stelen werden die Urnen oberirdisch bestattet, bei den Urnengräbern werden mehrere Urnen in einer großen Grabstätte samt Inschrift bestattet. „Es müssen keine Grünflächen aufgeschlossen werden und die Gedenkstätten passen sich optisch sehr würdevoll in den bestehenden Friedhofsbereich ein. Dadurch gehen wir sehr maßvoll und ressourcenschonend mit den verfügbaren Flächen um“, so Friedhofsreferent Vzbgm. Rudi Egger. Da sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch verstärken wird, sind heuer weitere zehn Urnenstelen mit je zwei Urnennischen und ein weiteres Grab mit fünf Stück Urnengräber errichtet worden.
