Sie gehören vier unterschiedlichen Parteien im St. Veiter Gemeinderat an – die Anliegen der St. Veiter Jugend zu vertreten ist aber ihr erklärtes gemeinsames Ziel: Clemens Mitteregger (SPÖ), Klaus Knafl (Grüne), Daniel Nuck (FPÖ) und Gernot Dörflinger (ÖVP) möchten mit einem gemeinsamen Projekt die Stimmungslage unter den St. Veiter Jugendlichen ausloten. „Wir wollen eine Diskussion anstoßen und die Meinungen und Ideen der Jugendlichen für St. Veit herausarbeiten“, so Initiator Clemens Mitteregger. Den Auftakt machte heute eine Veranstaltung an der HLW St. Veit/Glan, am 12. April folgt das BG/BRG St. Veit. Auch am Bundesgymnasium Tanzenberg ist ein Termin geplant. Mitteregger: „Insgesamt wollen wir mit bis zu 150 Jugendlichen im Alter von 17 bis 18 Jahren ins Gespräch kommen.“ Die Jugendlichen bekommen Informationen über das Serviceangebot der Stadtgemeinde für die junge Bevölkerung und auch Ideen für Verbesserungsvorschläge werden gesammelt.
„Ich erwarte mir von den Gesprächen einen Auftrag der Jugend an uns Jungpolitiker, in welche Richtung die Jugendpolitik in St. Veit in Zukunft gehen soll“, argumentiert Daniel Nuck. Sein Gemeinderatskollege Klaus Knafl erwartet eine Erweiterung des Horizonts: „Ich freue mich schon auf den interessanten Input von jungen Menschen mit frischen Ideen.“ Gernot Dörflinger sieht die Gespräche als eine „große Chance für unsere Gemeinde, um junge Menschen und Politik wieder ein Stück weit zusammenzubringen. Wir wollen einen Dialog auf Augenhöhe.“ Erstes sichtbares Zeichen der fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit ist ein gemeinsamer Folder, der alle Lebensbereiche der Jugendlichen ansprechen soll. Mitteregger: „Unsere Hoffnung ist, dass wirklich viel Feedback kommt. Wenn dies der Fall ist, möchten wir diese Veranstaltungsreihe jedes Jahr durchführen.“ Als Kontaktadresse für alle Jugendlichen wurde die E-Mail-Adresse sanktveiterjugend@gmail.com eingerichtet.
