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Großer Ansturm bei Bundesheer-Leistungsschau und Angelobung

Aus der Herzogstadt wurde für einen Tag die Bundesheer-Herzeigestadt. Mehrere Zehntausend Besucher strömten auf das Wiesenmarktgelände und überzeugten sich von der Schlagkraft des Bundesheeres und der Blaulichtorganisationen.

Schon der „Große Österreichische Zapfenstreich“ lockte gestern Hunderte an Zuhörern und Schaulustigen auf den St. Veiter Hauptplatz, um bei einer der sehr raren Aufführungen dieses Musikstückes durch die Militärmusik Kärnten beizuwohnen. Heute stand das St. Veiter Rennbahngelände im Fokus des Geschehens, Tausende strömten schon ab den frühen Vormittagsstunden zur großen Leistungsschau des Bundesheeres. Zuvor fand bei Kaiserwetter die eindrucksvolle Angelobung von 450 Rekruten statt.

Bgm. Gerhard Mock unterstrich in seiner Ansprache die traditionell guten Beziehungen zwischen St. Veit und dem Militärkommando Kärnten. Mock: „Ich bedanke mich bei Militärkommandanten Walter Gitschthaler, dass die Herzogstadt wieder für diese militärische Großveranstaltung auserwählt wurde.“ Den jungen Rekruten wünschte der St. Veiter Stadtchef „viel Erfolg für die Zeit beim Bundesheer. Spätestens hier erfährt man, was echte Kameradschaft ist.“ Landeshauptmann Peter Kaiser erklärte in seinen Grußworten mit einem Augenzwinkern „die Herzogstadt in die Herzeigestadt für das österreichische Bundesheer und seine Leistungen“.

Bei der nachfolgenden Leistungsschau war für jede Altersgruppe etwas dabei – schließlich war das Bundesheer mit fast allen im Einsatz befindlichen Gerätschaften vertreten. Das Rennbahngelände erinnerte durch die Besuchermassen an einen geschäftigen Wiesenmarkttag. Den Schätzungen der Veranstalter zufolge dürften wieder mehrere zehntausend Besucher bis zum Abend gezählt werden.  

Großes Interesse weckten die actiongeladenen Darbietungen wie eine Hubschrauber-Seilbergung eines Verletzten vom Dach der Blumenhalle, Radpanzer-Vorführungen oder die Simulation eines Häuserkampfes sowie der Einsatz eines Entminungsroboters.

Auch die heimischen Blaulichtorganisationen zeigten ihr geballtes Leistungsspektrum. So waren Einsatztaucher der Pioniere und der Feuerwehr im Einsatz und auch die Österreichische Rettungshundebrigade rückte ihre Vierbeiner ins Rampenlicht. Weiters zeigten auch Feuerwehr, Rettung und Polizei bei verschiedenen Einsatzsimulationen ihr umfangreiches Können.

 

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