Die Ausstellung ist ab sofort im Dachgeschoss des Museums St. Veit zu besichtigen und lädt alle Interessierten dazu ein, die bewegende Geschichte des Chores neu zu entdecken.
Die Anfänge des „Chor 1863 St. Veit/Glan“ reichen bis ins Jahr 1863 zurück, als Seraphin R. von Koschaker die Gründung des Vereins mit einem Rundschreiben an 52 Herren anregte. Seitdem hat der Chor eine faszinierende Reise durch die Zeit gemacht und zahlreiche Höhepunkte sowie Herausforderungen erlebt.
Heute, 160 Jahre später, bilden die Sängerinnen und Sänger des Chores einen wichtigen Kulturträger in der Region. Die neue Ausstellung im Museum St. Veit am Hauptplatz 29 präsentiert beeindruckende Exponate, die die bewegende Geschichte des Chores illustrieren. Von den historischen Festschriften zu den Jubiläumsfeiern im Jahr 1893, 1963, 1988 und 2013 bis hin zu bedeutenden Auszeichnungen wie der Walther-von-der-Vogelweide-Medaille, die dem Chor im Jahr 1953 vom Österreichischen Sängerbund verliehen wurde: Durch die unterschiedlichsten Exponate erhalten die Besucherinnen und Besucher einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit des ehemaligen MGV St. Veit/Glan. Besonders beeindruckend sind auch die zahlreichen Bilder, die die wichtigsten Jubiläen des Chores dokumentieren, angefangen von der Gründung im Jahr 1863 bis zum 160-jährigen Jubiläum im Jahr 2023.
Die Vereinsfahne, dem Original aus dem Jahr 1864 nachempfunden, ein Symbol des Vereins und heute noch zu besonderen Anlässen im Einsatz, ist ebenfalls Teil der Ausstellung.
„Die Geschichte des Chor 1863 ist untrennbar mit der Geschichte unserer Stadt verbunden. Daher freue ich mich außerordentlich, dass das Museum St. Veit einen neuen Ausstellungsbereich für diesen bedeutenden Chor eröffnet", betont Martin Kulmer, der Bürgermeister von St. Veit. Kerstin Staudacher, die Obfrau des Chores, betont seine Bedeutung für das kulturelle Leben der Region: „Der Chor hat über die Jahre hinweg eine wichtige Rolle in unserer Gemeinschaft gespielt. Wir sind stolz darauf, dass unsere Geschichte nun im Museum St. Veit gewürdigt wird." Auch Museumsleiter Stefan Regenfelder freut sich über die neue Ausstellung: „Der Chor 1863 ist ein kostbarer Teil unserer regionalen Kultur. Die Exponate vermitteln einen Einblick in die lebhafte Musikgeschichte unserer Stadt und tragen einen weiteren wichtigen Teil zur Vielfalt unseres Museums bei."
Am 22. Oktober feiert der Chor 1863 in der St. Veiter Klosterkirche eine Festmesse zu seinem 160-jährigen Bestehen und freut sich, auch dort zahlreiche Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber begrüßen zu dürfen.
Unser Museum hat im August durchgehend von Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, im September Donnerstag bis Montag jeweils von 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr (im September Dienstag und Mittwoch geschlossen).
Am Bild: Museumsleiter Stefan Regenfelder, Chor 1863 Schriftführerin Christine Strohmaier, Kassiererin Marianne Steinberger, Obfrau Kerstin Staudacher und der ehemalige Obmann Paul Hirsnik.




